10. April 2010 von
Daniel
Heute ging es für uns auf den Strip.
Zuerst mussten wir jedoch unser Motorhome abgeben. War ziemlich schwierig damit noch tanken zu fahren und dann darauf zu achten, dass man ja nicht den Rückwärtsgang benötigt.
Die Rückgabe des Wohnmobils verlief für uns sehr gut. Wir mussten für die Kosten eines Steinschlags auf der Windschutzscheibe nicht aufkommen, da wir etliche Mängel (zum größten Teil unerhebliche Mängel, mit denen man sich arragieren kann) am Fahrzeug übernommen hatten und uns da nicht bei denen gemeldet hatten. Dadurch haben die auf die 500$ für die Scheibenreparatur kulanterweise verzichtet.
Danach ging es direkt zum Hotel. Dort war es für uns recht schwierig einzuchecken, da wir die Schlange nicht gefunden hatten. Eine kurze Frage beim Concierge ergab dann die Antwort: “Stellen Sie sich bitte beim Check-Out an.” Wir waren über diese Aussage sehr verwundert und auch ein wenig irritiert. Aber es stellte sich heraus, dass wir dort richtig waren. Wir bekamen ein Zimmer im 26 Stockwerk. Leider hatten wir keine Aussicht auf den Strip, aber die Lage des Hotels machte das wieder wett. Das Hotel liegt zentral auf dem Strip (hier tobt abends der Bär) und direkt gegenüber des Bellagio (dort gibt es ein unglabliches Wasserspiel). Das Zimmer war sehr Stilvoll eingerichtet. Das ganze Hotel war sehr Französisch gehalten. Klar, war ja auch das Hotel Paris. Im Erdgeschoss war eine Einkaufsmeile, die Rezeption, Restaurants, Bars und natürlich auch das Casino. Die Einkaufsmeile, Restaurant und die Bars waren einer Französischen Strasse nachempfunden. Es gab dort einen künstlichen Himmel und eben die Häuserfront der Straße. Alles hat mit La oder Le angefangen, egal ob es passte oder nicht. Gespielt wurde in dem Casino immer.
Gegen Mittag sind wir dann auf den Strip. Wir sind in den ersten beiden Stunden knapp 300 Meter gekommen, weil es so viel zu sehen gab. Wir haben unteranderem T-Shirts für uns von einem Airbrusher herstellen lassen. Sie sind sehr toll geworden und sind für uns eine sehr schöne Erinnerung an unsere Flitterwochen geworden.
Dann legten wir einen Zahn zu, da wir ja noch einiges auf dem Zettel hatten. (Dabei taten uns schon die Füße höllisch weh.) So ging es dann ins Mandala Bay in das Shark Reef. Das ist ein Aquarium, dass das Hotel aufgebaut hat. Es war relativ klein aber sein Geld wert.Von dort sind wir dann richtung Bellagio gewandert. Auf dem Weg dorthin haben wir einen Geocache angesteuert, in der Hoffnung unseren Honeymoonbug dort auszusetzen. Leider war der Behälter viel zu klein.
Als wir dann beim Bellagio ankamen lief schon eine Wasserspielshow. Passenderweise lief als Musik “Time to say goodbye” und wir waren daddurch dann doch ein wenig traurig und hatten etwas feuchte Augen.
Nach dem Wasserspiel zogen wir schnell weiter um schlimmeres zu verhindern und machten einen Zwischenstop im Hotel Cesars Palace und der dazugehörigen Shoppingmeile. Dort war das Ziel unserer Begierde der Pandora Shop von Las Vegas um für Magdalenas Pandora Armband einen passenden Anhänger als Erinnerung an die USA zu kaufen. Dort gab es dann ein paar Probleme mit meiner Bankkarte, die nicht richtig gelesen werden konnte, aber das konnte gelöst werden.
Danach ging es dann erst mal zurück zum Hotel um unsere Einkäufe im Zimmer zu verstauen und unseren Füßen ein Wasserbad zu gönnen.
Nun war es schon 22 Uhr!
Wir gingen dann erst mal im Hotel Abendbrot essen. Wir gingen zu dem dort ansässigen Italiener.
Danach sind wir dann mit unserem Mietwagen zu den letzten beiden Geocaches gefahren und konnten unseren Honeymoon Bug erfolgreich bei einer Kirche deponieren. Dort wurden wir von dem Wachmann dann auch direkt überrascht und wir musstem ihm erst mal erklären, was wir da treiben.
Dann war es schon 1:30 Uhr und wir beschlossen zurück ins Hotel zu fahren, da wir mittlerweile schon recht müde waren und unsere Koffer packen wollten.
Im Hotelzimmer haben wir uns dann noch Frühstück (2 Buttermilch Pancackes, Rührei, 3 Scheiben Bacon, Hashbrowns und Toast) vorbestellt, dass dann gegen 5 Uhr auf dem Zimmer sein sollte.
Hat auch soweit geklappt. Um 6 haben wir dann augecheckt und sind zum Flughafen gefahren. Nach 17 Stunden Flugzeit sind wir dann in Deutschland gelandet. In Mineapolis waren sehr heftige Torbulenzen, was der ein oder andere Magen nicht mitgemacht hat. Ich fands lustig…